Was macht die Podo-Posturaltherapie?

In der Podo-Posturaltherapie finden die Zusammenhänge zwischen der Muskulatur des Fußes und der Aufrechterhaltung der körperlichen Statik einen therapeutischen Nutzen.

Über die Veränderung der Fußstellung ist es möglich auf die Körperstatik Einfluss zu nehmen.

Durch Unterlegen mit sogenannten Elementen unter dem Fuß werden statische Rezeptoren angesprochen, die dem Kleinhirn die nötigen Informationen liefern und gemeinsam mit dem Großhirn das Gleichgewicht und die Bewegung der Muskeln zu regulieren.

Die Podo-Posturaltherapie in der Praxis

Bei der Podopostural-Therapie wird mittels eines dynamischen Blaudrucks des Fußes die grundlegende statische Kraftverteilung des Körpers beurteilt.

Im Folgenden ergänzt eine Beurteilung des körperlichen Zustandes auf dem Podobaroskop (Glaskasten) die Entscheidung an welche speziellen Stellen unter dem Fuß ca. 2mm dicke Elemente unterlegt werden.

Hier ist das Ziel einen Zustand zu erreichen, bei dem der Körper seine völlige Bewegungsfreiheit erreicht und sämtliche unsymmetrischen Anspannungen ausgleicht.

Ist dieser Zustand hergestellt, wird das gelegte Elementebild in den Blaudruck eingezeichnet.

Anhand dieser Grundlage wird anschließend die Einlage in Handarbeit gefertigt.

Die Kontrolle des Erfolgs

Nach ca. 7-8 Wochen täglichen Tragens sollte die erste Kontrolluntersuchung erfolgen.

Hierbei wird mittels der blinden Wiederholung von Blaudruck und Kontrolle der Elementelage die Veränderung der Körperhaltung ermittelt und mit der alten Sohle abgeglichen.

Entsprechend dieser Ergebnisse werden Elemente entfernt oder ergänzt.

Die Kontrollen im Rahmen der Podopostural-Therapie erfolgen zunächst nach 3 Monaten, 6 Monaten und zuletzt jährlich.

Für eine beständige und nachhaltige Veränderung der Körperstatik benötigt die Podo-Posturaltherapie ungefähr 2 – 4 Jahre.

Fazit der Podo-Posturaltherapie

Optimale Haltung durch minimale Beeinflussung!